über mich

Arbeitsweise

Am Anfang steht der Raum mit seiner Einzigartigkeit und seinen Besonderheiten im Positiven wie Negativen. Es entsteht Kunst sowohl für geliebte, wie auch ungenutzte und ungeliebte Ecken eines Ortes.
Ich beginne mit dem tiefem Eintauchen in vorhandene Begebenheiten mit allen Sinnen. Die Poesie des Ortes wird in Material, Geruch und Geräusch erfahren. Die Begegnung mit dem Ort, das erste Berührtwerden vom Raum und das erste Berühren des Raumes ist mein Startschuss meiner Kommunikation im und mit dem Raum. Eine Kommunikation, in der der Raum immer ein mitgestaltender Teil der Kunst wird.

Es ist die Kommunikation mit den Räumen, in denen, mit denen und für die ich arbeite, die mich fasziniert. Erstellt für und verwoben mit dem Ort entstehen je nach Gegebenheiten, Räume mit Möglichkeiten der Interaktion und Partizipation, Kontemplation und Erholung, Reflexion und Kommunikation.

Farbe wird als Material in den Raum gebracht. Zwei- und dreidimensionale Bilder entstehen auf und in dreidimensionalen Leinwänden, den Räumen. Es sind keine weißen, frischen Leinwände, sondern Leinwände mit Geschichte und Geschichten, die genau wie die architektonischen Besonderheiten des Raumes in die Arbeit einfließen. Diese DNA mit ihren Erbinformationen des Ortes ist der Ausgangspunkt jeder meiner künstlerischen Maßanzüge.

Meine Materialien nutze ich hierbei als Modelliermasse, Pinsel & Palette in einem. Die Farbe meines Materials ist meine Palette, seine Struktur ist Modelliermasse und Pinsel.