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„Pachamama“ bei „Grænselandsudstillingen“, Sønderjyllandshallen, Åbenrå | 17.08.2019

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„Flora Metallica“ bei “22. Skulpturensommer Bisse“ 18.05.-27.10.2019

„Flora Metallica“ – Blume des Periodensystems | 2019 | SkulpturenSommer Bisse

Bei meinen Überlegungen zum Ausstellungsthema Metall kam ich schnell auf das Periodensystem. Nicht, dass ich mich damit auskenne, aber ich hatte die Darstellung noch ganz klar vom Chemieunterricht vor Augen. Eher als Wanddekoration, denn als Unterrichtsmaterial. Die bekannte rechteckige Darstellung beflügelte meine Fantasie noch nicht so recht. Erst ein Periodensystem in Kreisform brachte den Impuls. Eine Blume wird es werden.

Eine Blume der Metalle des Periodensystems „Flora Metallica“.
Nun fehlte mir noch die Verknüpfung mit dem Ort Bissee. Ein schöner Zufall, der mir da zur Hilfe kam. Das Wappen des Ortes enthält die Farben gelb, weiß, rot und blau. Diese symbolisieren die Metalle Gold/ Au (gelb), Silber/ Ag (weiß), Kupfer/ Cu (rot) und Titan/ Ti (blau).

Im Kreis angeordnet, stehen 27 handkolorierte Solarlampen aus Glas plus eine weiße aus Plastik. Der Durchmesser der Arbeit beträgt drei Meter, die Höhe 15 bis 80 Zentimeter. Am Tage zeigt die „Flora Metallica“ ihre ganze Form mit Blattwerk und Stängel. In der Dämmerung beginnt sie zu leuchten und ihre glitzernde Schönheit in der Dunkelheit noch auf einer weiteren Ebene, fast schwebend zu entfalten.

150-jähriges Jubiläum feiert das Periodensystem dieses Jahr. Im Jahr 1869 kamen der Russe Dmitri Mendelejew und der Deutsche Lothar Meyer unabhängig voneinander fast zeitgleich auf die Idee, Ordnung in das chemische Durcheinander zu bringen. 118 Elemente sind den Naturwissenschaftlern bis heute bekannt. Einige könnten auf der Erde bald nicht mehr zu finden sein. Noch kommen 94 dieser bekannten Elemente natürlich vor. Aber die Ressourcen sind endlich.

Höhennetzläufer                                                                                                                                                                                                                                                                       Ein Gemeinschaftsprojekt von Stefan Schwarck und Inga Momsen. Gefördert vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein.                                                                                                   

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